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Drei Hardliner für einen Präsidenten

Rassist Jeff Session soll US-Justizminister werden, Tea Party-Anhänger Mike Pompeo die CIA führen

  • Von Max Böhnel, New York
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Mit der Ernennung des Generalleutnants und Ex-Chefs des Militärgeheimdienstes Michael Flynn zu seinem nationalen Sicherheitsberater hat der designierte US-Präsident Donald Trump am Freitag den Reigen der Berufungen in sein Kabinett eröffnet. Der ehemalige Außenminister Colin Powell hatte den islamophoben Hardliner einmal als »fucking lunatic« (durchgeknallten Irren) bezeichnet. Flynn zufolge verläuft der »globale Krieg« der USA von Nordkorea über Kuba und Venezuela bis in den Nahen Osten.

Auch die zweite Personalentscheidung sorgte für Schockwellen. Justizminister soll Jeff Sessions, Senator aus Alabama, werden. Der 69-Jährige hatte Trump schon zu Beginn des Vorwahlkampfs Unterstützung gewährt, muss indes im Gegensatz zu Flynn, der seinen Posten sicher hat, noch vom Washingtoner Senat bestätigt werden. Sessions war 1986 von einem von Republikanern kontrollierten Kongress wegen rassistischer Äußerungen der Job als Bundesrichter ver...


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