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Halles Hauptbahnhof gesperrt - für eine Woche

30 000 Reisende pro Tag, darunter viele Pendler, müssen auf Ersatzverkehrsmittel ausweichen

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Halle. Die Signale stehen auf Rot: Wegen Bauarbeiten ist der Hauptbahnhof in Halle in Sachsen-Anhalt für eine Woche für den Schienenverkehr komplett gesperrt - laut Bahn die längste Sperrung, die es in Deutschland für einen solchen Bahnhof je gab.

Seit Montagabend, 21 Uhr, bis zum 28. November, 4 Uhr, kommt in Halle kein Zug an, fährt kein Zug ab. Stattdessen fahren Busse, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Nah- und Fernzüge werden umgeleitet, Reisezeiten verlängern sich. Es gilt ein geänderter Fahrplan. S-Bahnen und Züge der Unternehmen Abellio und HarzElbeExpress sind davon auch betroffen.

Rund 30 000 Reisende passieren laut Deutscher Bahn täglich den Hauptbahnhof Halle, darunter viele Pendler zwischen Halle, Leipzig, Magdeburg und Erfurt. Rund 550 Züge verkehren pro Tag über Halle. Notwendig sei die einwöchige Sperrung des Hauptbahnhofes, um zum Beispiel in Stellwerken neue Computertechnik einzurichten, so die Bahn.

Die Sperrung des Eisenbahnknotens Halle wurde den Angaben zufolge seit einem halben Jahr vorbereitet. Laut Bahn wird rund um die Uhr gearbeitet. Allein 400 Bauleute sind im Einsatz. Insgesamt 54 neue Weichen, etwa zehn Kilometer neue Gleise samt Oberleitungen und ein Behelfsbahnsteig werden installiert. Außerdem werden Teile für eine neue Eisenbahnbrücke zusammengesetzt.

Halle gilt als wichtiger Knoten im Personen- und Güterverkehr in Deutschland. Der Bahn zufolge werden bis zu 750 Millionen Euro in den Umbau investiert. Ende 2019 sollen die Arbeiten beendet sein. dpa/nd

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