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Kohlefreund und Klimakiller

Trotz eines großangelegten Konzernumbaus basiert das Geschäftsmodell von RWE weiterhin auf fossilen Energieträgern

  • Von Sebastian Weiermann, Essen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auf der Liste der Energieunternehmen, die am meisten Kohlendioxid (CO2) ausstoßen, steht RWE auf Platz 14. Im Jahr 2013 stießen die Kraftwerke des Unternehmens 163 Tonnen aus - RWE stand damit auf Platz Eins der europäischen Kohlendioxid-Emittenten. Das ist mehr als in Griechenland oder Tschechien insgesamt. Über die Klimaverantwortung von Großkonzernen hatte der Weltklimarat IPCC schon vor drei Jahren eine viel beachtete Studie veröffentlicht. Dabei kam heraus, dass 90 Konzerne für 63 Prozent der Treibhausgase weltweit verantwortlich sind. Dazu gehören viele Unternehmen aus China, den USA und Russland. Aber auch deutsche Konzerne wie E.on, Heidelberg Cement und eben RWE. Für Markus Duffner vom Dachverband der kritischen Aktionäre ist klar, dass RWE für den Klimawandel mitverantwortlich ist: »Abbau, Import und Verstromung von Kohle tragen zum Klimawandel bei.« Den Prozess, den Saúl Luciano Lliuya ab Donnerstag in Essen gegen RWE führen...


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