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Schilfbürgerstreich in Rauchfangswerder

Berlin will mit Röhrichtpflanzungen den Naturschutz verbessern, Anrainer sind empört

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Der letzte Brief vom Amt ist ein paar Wochen alt. »Zudem wird nach Paragraf 62a Absatz 3 Berliner Wassergesetz (BWG) verfügt, dass innerhalb von drei Monaten nach Bestandskraft des Ablehnungsbescheids ihrerseits ein vollständiger Rückbau der vorhandenen Steganlage zu veranlassen ist.« Seit vielen Monaten liegen Anleger, die Wassergrundstücke in Rauchfangswerder in Schmöckwitz besitzen, überkreuz mit den Behörden, weil die Abteilung Bauen, Stadtentwicklung und Umwelt des Bezirksamtes von Treptow-Köpenick einen Abbruch von Bootssteganlagen verlangen, die hier teilweise seit vielen Jahrzehnten stehen.

Hier am südlichsten Ende Berlins tobt derzeit ein Schildbürgerstreich, oder besser gesagt: ein Schilfbürgerstreich. Es geht um eine gut gemeinte Maßnahme, die ihren eigentlichen Zweck in törichter Weise verfehlt. Die Behörden wollen nämlich, dass der Schilfgürtel, der sich hier auf 325 Metern am Ufer der Halbinsel Rauchfangswerder erstr...


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