Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Nicht einverstanden mit allem

Zwei Bands, die garantiert nicht vergrönemeyert sind, spielen heute Abend in Huxley’s Welt auf: Pisse und Sleaford Mods

  • Von Thomas Blum
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Gewöhnlich klingen die Titel neu erscheinender Popmusikalben ja immer ein wenig so, als seien sie von den fiesen Werbeagenturensöhnen der CDU im Wachkoma erdacht worden. Ein bisschen schmierig, ein bisschen menschelnd, ein bisschen nach Weichzeichner, nach deutschnationaler Rama-Familie und verordnetem Optimismus: »Seelenbeben«, »Muttersprache«, »Von Mensch zu Mensch«, »Immer noch Mensch«, »Die Leichtigkeit des Seins«. Oft handelt es sich um Musik, von der man schon ahnt, dass sie durchweg verkitscht, vergrönemeyert oder verstadionrockt daherkommt. Es sind Plattentitel, die einen, wenn man sie liest, dazu bringen, den vorliegenden Datenträger erst einmal auf seine Tauglichkeit als akustischer Kampfstoff zu überprüfen bzw. ihn, noch vor dem Anhören, einfach gleich an Beatrix von Storch zu schicken.

Da ist es erholsam, wenn eine Platte einmal anders heißt als eine neue Parfümsorte oder ein Reklameslogan eines Versicherungskonzerns oder e...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.