Werbung

Baumängel: Räumung von Hellersdorfer Unterkunft

Erst vor einem Monat sind die Flüchtlinge in die Hellersdorfer Containerunterkunft an der Zossener Straße eingezogen. Nun müssen sie wieder raus, weil gravierende Baumängel festgestellt wurden. »Die Elektroverkabelung entspricht nicht dem Standard«, sagt Christian Breitkreutz, Sprecher der landeseigenen Berliner Immobilienmanagement (BIM), die den Bau der Unterkunft in Auftrag gegeben hat. Die verantwortliche Firma will nun die Mängel beseitigen, dafür müsse in den Wohncontainern die Verkleidung abgenommen werden. Für sechs bis acht Wochen müssen die Bewohner daher die Unterkunft verlassen. Nächste oder übernächste Woche soll der Umzug stattfinden. »Es besteht keine akute Gefahr«, versichert Breitkreutz. Für die Zeit des Auszugs erwartet die Marzahn-Hellersdorfer Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (LINKE) einen Ausweichstandort, »der nahe genug ist, dass die Bewohner die jetzt bereits begonnenen Integrations- und Sprachkurse weiter nutzen können«. nic

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln