Hans-Dieter Schütt 28.11.2016 / Kultur

Wie lange regnet es Hoffnung?

DDR-Dramatik am BE: »Vogtländische Trilogie« von Christian Martin

Im kleinen Rad beginnt der große Schwung. Der kleine Traum trägt das gesamte Leben. Der kleine Mann ermächtigt den allgewaltigen Geschichtemacher. An die engen Hirnwände stößt immer wieder eine weit ausgreifende Sehnsucht, aber wir bleiben doch Wesen des Begrenzten, des überschaubar Bebauten, der marginalen Übersicht - und nur im kleinen Kreis erfüllt sich der wahre Weltkreis. Was von uns ausgeschritten werden soll, erweist sich stets aufs Neue als jener Raum, in dem die meisten Kräfte draufgehen, ihn auszuhalten. So ist der Titel »Vogtländische Trilogie« mehr als eine regionale Zuweisung, auch wenn man im Text lokal bleibt und »mir« sagt, da man »wir« meint, oder »net«, wo es um ein »nicht« geht. »Traumreise Abseits Golan« heißen die Kapitel im Stück von Christian Martin, dem 1950 im Vogtland geborenen Autor, der an Theatern in den letzten Jahren vor allem mit Märchen hervortrat.

»Vogtländische Trilogie« entstand zwischen 1984 und 1990...

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