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Historikerstreit

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Den russischen Kulturminister Wladimir Medinski äußerte Unmut über die Verunglimpfung von sowjetischen Heldentaten im Zweiten Weltkrieg, wie sie sich seiner Ansicht nach hinsichtlich der Demontage der jungen Partisanin Soja Kosmodemjanskaja zeige, die 1941 von deutschen Besatzern ermordet worden ist. Historiker, die sich an ihrem Bild vergehen, sollten »in der Hölle schmoren«, sagte der Minister und promovierte Historiker laut der Agentur Interfax am Samstag. Der Mann, der seinerzeit Soja Kosmodemjanskaja verraten habe, brenne bereits in der Hölle: »Genauso werden die brennen, die die Heldentaten unserer Väter in Zweifel ziehen, untergraben und zu leugnen versuchen.«

Hintergrund ist ein Streit über historische Wahrheit oder Legende im Film »28 Panfilow-Soldaten«, der den deutschen Angriff auf Moskau vor 75 Jahren schildert und derzeit in russischen Kinos läuft. In der Sowjetunion wurden die Soldaten unter Befehl des Generals Iwan Panfilow über Jahrzehnte als Helden verehrt; sie hätten für die Verteidigung der sowjetischen Hauptstadt ihr Leben gegeben. Nach neuen Forschungen jedoch überlebten viele Soldaten oder kamen in deutsche Gefangenschaft. dpa/nd

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