Volker Stahl, Hamburg 28.11.2016 / Inland

Vom Armengarten zum Schreberidyll

Es gibt viele Klischees über Kleingärten - der Hamburger Historiker Hartwig Stein räumt mit ihnen auf

Der »Gartenpapst« in seinem Tempel

Wer sich mit der Historie des Kleingartenwesens beschäftigt, stolpert irgendwann über seinen Namen. Der 1950 im Hamburger Stadtteil Eppendorf geborene Hartwig Stein hat Ende der Neunzigerjahre mit »Inseln im Häusermeer« ein Buch zur Geschichte der Laubenpieper vorgelegt, das ihm neben dem Doktortitel den Spitznamen »Kleingartenpapst« eingebracht hat und das er selbst als »Standardwerk« bezeichnet.

Stein, der bis zum Sommer Geschichte, Gemeinschaftskunde und Philosophie an der Rudolf-Steiner-Schule in Nienstedten unterrichtet hat, ist nicht nur ein akribischer Faktensammler, sondern auch ein charmanter Plauderer. Häufig wird für Kongresse und Vorträge angefragt. Dann räumt er zum Beispiel mit der Legende auf, dass Daniel Gottlob Moritz...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: