Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Mehr Beschwerden über Fluglärm in Schönefeld

Schönefeld. Nach einem deutlichen Rückgang seit 2011 ist die Zahl der Fluglärmbeschwerden am Flughafen Schönefeld im vergangenen Jahr wieder angestiegen. 2015 gingen beim brandenburgischen Lärmschutzbeauftragten 1048 Klagen ein, wie das Infrastrukturministerium auf eine parlamentarische Anfrage der Freien Wähler hin mitteilte. Im Jahr zuvor waren es 843 Eingaben, 2011 jedoch 2193. Den Angaben zufolge schwankte die Zahl der Beschwerden im Zeitraum von 2000 bis 2007 zwischen 53 und 204 im Jahr. Als Rekordjahr gilt 2009, als insgesamt knapp 23 700 Rügen beim Lärmschutzbeauftragten Patrick Strogies eingingen. Nach dessen Angaben entfielen davon allein 17 000 auf einen einzigen Fluglärmgegner aus Blankenfelde-Mahlow. Auch in Schulzendorf und im Berliner Ortsteil Bohnsdorf hatten einzelne Anwohner jeweils mehrere hundert Beschwerden wegen Lärmbelästigung eingereicht, sagte Strogies. Bei der Berliner Senatsumweltverwaltung gehen seit Jahren unverändert täglich ein bis zwei Klagen über die Airports Tegel und Schönefeld ein. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln