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Grüne nehmen Baerbock für Platz eins

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: 2 Min.

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Erwartungsgemäß kürten die brandenburgischen Grünen am Sonnabend die Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock zu ihrer Spitzenkandidatin bei der Bundestagswahl 2017. Bei einer Landesdelegiertenkonferenz im Potsdamer Tagungshaus »Blauart« erhielt Baerbock 102 von 103 abgegebenen Stimmen, also sogar noch ein kleines bisschen mehr als 99 Prozent Zustimmung. Es gab keine weitere Bewerberin für Platz eins auf der Landesliste, dafür gleich sieben Männer, die sich für Platz zwei interessierten. Mit etwas Glück könnte dieser Listenplatz zwei unter Umständen gerade noch so für den Einzug in den Bundestag reichen. In der Stichwahl um diese Position setzte sich Gerhard Kalinka mit 50,5 Prozent der Stimmen ganz knapp gegen den Ökolandwirt Jan Sommer durch. Kalinka ist ist Naturwissenschaftler und arbeitet bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung. Auf den für die Grünen bereits aussichtslosen Listenplatz 3 wurde die Landesvorsitzende Petra Budke mit 97,8 Prozent der Stimmen gewählt.

»Ich werde heute und morgen weiter für einen besseres Klima im Land kämpfen: ökologisch, sozial und weltoffen«, zitierte Annalena Baerbock das Motto der Landesdelegiertenkonferenz. Sie sagte weiterhin: »Wir sind die erste Generation, die die Auswirkung der Klimakrise spürt und zugleich die letzte, die etwas dagegen unternehmen kann. Dabei müssen wir alle mitnehmen.«

Nur wenige Stunden zuvor hatte die nur ein paar Kilometer entfernt in Falkensee zur Spitzenkandidatin der Linkspartei gekürte Tierärztin Kirsten Tackmann ausgeführt: »Gerade die Armen sind von dem Betroffen, was wir ökologisch verderben.« Sie hatte hinzugefügt, bei der Energiewende gehe es um die Machtfrage, darum, ob ein paar Konzerne zu bestimmen haben.

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