Reichsbürger machen Ärger im Nordosten

»Erschießungskommandos« und »Malta-Inkasso«

Schwerin. Bürgerämter und Zulassungsstellen in Mecklenburg-Vorpommern ächzen unter den Eingaben sogenannter Reichsbürger. Immer häufiger gebe es Probleme, sagt der Rostocker Stadtsprecher Ulrich Kunze: »Oft geht es darum, dass Gebühren oder Bußgelder nicht bezahlt werden wollen, weil sie nach ihrer Auffassung keine Bürger der Bundesrepublik seien.« »Reichsbürger« erkennen die Bundesrepublik nicht als Staat an, das Deutsche Reich bestehe in den Grenzen von 1937 fort.

Zwei bis drei Mal die Woche seien die 2500 Mitarbeiter in den Verwaltungen der Stadt mit solchen Vorfällen konfrontiert. Auch wenn es keine Übergriffe gab, sei das belastend. Nach einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der LINKEN wird da schon mal wegen eines Strafzettels mit »Erschießungskommandos« gedroht.

Wie viele »Reichsbürger« es im Nordosten gibt, weiß das Innenministerium in Schwerin nicht genau. Organisiert seien sie eher nicht, so eine Sprecherin. I...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: