Johnny Norden 28.11.2016 / Politik

Aufrührer, 
Commandante, 
Präsident

Zum Tode der kubanischen Revolutionslegende Fidel Castro

Die meisten Kubaner wissen, dass sie mehr verloren haben als einen ungewöhnlichen »jefe máximo«. Fidel Castro steht bis heute für die Besitzverhältnisse in Kuba und seine sozialen Standards: bei vielen Kennziffern für Bildung, Gesundheit, Einkommensunterschiede und Kriminalität erreicht das Land Spitzenwerte im internationalen Vergleich.

In der lateinamerikanischen Macho-Welt zählt, dass Castro ein Kerl con cojones (mit Eiern, d. Red.) war. Er hatte immer wieder unglaublichen Mut bewiesen. Er hat einen Tyrannen mit der Waffe in der Hand niedergerungen und die Supermacht im Norden wiederholt gedemütigt. Gegen keinen anderen wurden so viele Mordkomplotte geschmiedet. Castro war gerade 20, da verfolgten ihn bereits Mörder: die politischen Gangster an der Universität von Havanna Ende der 40er Jahre, dann Killer des später von ihm gestürzten Tyrannen Batista, Verräter aus den eigenen Reihen, enteignete Großgrundbesitzer, Exilkubaner au...

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