Nelli Tügel 28.11.2016 / Politik

Solidarität gegen Union Busting

Die Behinderung von Betriebsräten ist eigentlich eine Straftat - verfolgt werden die Täter allerdings nicht

»Gefängnisstrafe für Geschäftsführungen und Vorstände« war auf einem Kärtchen an der Moderationspinnwand im Foyer zu lesen. Die Frage lautete: »Wie können Betriebsräte besser geschützt werden?« Dass es um diesen Schutz gegenwärtig nicht besonders gut bestellt ist, wurde bei der Betriebsrätekonferenz unter dem Motto »Union Busting stoppen - Gegenwehr stärken - Mitbestimmung ausweiten« deutlich. 270 Menschen, davon 230 Betriebs- und Personalräte, waren am Freitag auf Einladung der Bundestagsfraktion der LINKEN ins Lüders-Haus gekommen. Solche Austauschforen - traditionell SPD-Metier - werden seit einigen Jahren auch von der Linksfraktion im Bundestag und den Landtagsfraktionen angeboten. Viele kamen aus Branchen, die in den letzten Jahren gewerkschaftlich erschlossen und in denen Kämpfe geführt wurden, wie dem Einzelhandel oder den Krankenhäusern. Vom schwedischen Modehersteller H&M meldeten sich so viele Kollegen zu Wort, dass ein Teiln...

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