Radek Krolczyk 29.11.2016 / Kultur

Ein Panorama falscher Verhältnisse

Mario Pfeifers Videoarbeiten in Leipzig beschäftigen sich mit den Widersprüchen der Gesellschaft

Die Videoarbeiten, die Mario Pfeifer für seine große Einzelausstellung in der Leipziger Galerie für zeitgenössische Kunst (GfZK) ausgewählt hat, verbindet eine Fülle an Momenten, an Dingen, die man in dieser Dichte eigentlich weder sehen noch hören möchte. Dabei steckt das wirklich Unangenehme, das eigentlich Gewalttätige weit hinter diesen Bildern: in den politischen und ökonomischen Grundfesten der Gesellschaften, die sie hervorgebracht haben. An Pfeifers Videos kann man die so entstehenden Antagonismen erkennen. Sein Interesse gilt vor allem solchen Momenten, in denen durch neue Situationen Konflikte entstehen. Die verlaufen häufig entlang ökonomischer oder machtpolitischer Linien. Die Orte, die Pfeifer für die Produktion seiner Filme besucht, sind vielfältig: Chile, Brasilien, Indien, USA, und, ja, auch Deutschland, speziell Sachsen.

Der 1981 in Dresden geborene Künstler stellt ganz grundsätzlich die Frage nach den Möglichkeit...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: