Irina Wolkowa 29.11.2016 / Politik

Kiew will vor Krim Raketen abfeuern

Übungsschießen der Ukraine trifft auf russischen Protest / Zivilluftfahrt gefährdet

Raketen werden auch in Kiew gern als militärische Schmuckstücke auf Paraden präsentiert.

Als »Provokation« und »Herausforderung« für die Luftabwehr wertet Moskau das für diese Woche von der Ukraine geplante Übungsschießen mit Raketen im Schwarzen Meer. Schauplatz sind Gewässer unmittelbar vor den Küsten der Krim. Kiew betrachtet die Halbinsel als zeitweilig okkupierten Teil seines Staatsgebietes und damit auch die Zwölf-Meilen-Zone vor der Küste als eigene Territorialgewässer. Aus Moskauer Sicht sind es russische. Russlands Behörde für zivile Luftfahrt protestierte: Die Sicherheit von Passagiermaschinen sei gefährdet. Allerdings sperrte die Ukraine den Luftraum in zwei Bereichen vor Simferopol und über dem Meer am 1. und 2. Dezember.

Anlass zur Besorgnis besteht in der Tat. Ukrainische Raketentruppen hatten mit einer Boden-Luft-Rakete schon 2001 bei einer Übung im Schwarzen Meer eine Maschine der russischen Fluggesellschaft »Sibir« auf dem Rückflug von Tel Aviv nach Nowosibirsk vom Himmel geholt. Die Besatzung ...

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