Alexander Ludewig 29.11.2016 / Sport

Hertha BSC sucht seine Identität

Sieg gegen Mainz und Platz drei: Sportlich läuft’s bei den Berlinern. Die Fans müssen trotzdem leiden

Pal Dardai steht vor einer unlösbaren Aufgabe. Er müsse dafür sorgen, dass seine Mannschaft Spiele gewinne, »damit die Fans glücklich sind«, sagte der Trainer von Hertha BSC am Sonntagabend. Seine Fußballer hatten gerade gewonnen, 2:1 gegen Mainz 05. Und mit diesen drei Punkten kletterte der Hauptstadtklub zum Abschluss des zwölften Spieltags auf Rang drei der Bundesligatabelle.

So etwas wie ein Glücksgefühl überkam die 37 852 Zuschauer im halbleeren Olympiastadion aber nur kurz: jeweils nach den beiden Toren des Berliner Stürmers Vedad Ibisevic, der nach der Mainzer Führung das Spiel für Hertha BSC entschieden hatte. Der Schlussjubel war dann eher eine Mischung aus Erleichterung - der Gegner hatte in der letzten Minute der Nachspielzeit eine große Chance zum Ausgleich nicht genutzt - und verhaltener Freude: kurz applaudieren und schnell nach Hause.

In der Ostkurve bleiben die Anhänger traditionell etwas länger, auch am Sonntagabend, zu...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: