Gunnar Decker 29.11.2016 / Kultur

Auf andere Art schön

Vor 25 Jahren wurde das RambaZamba Theater gegründet

Szene aus »Der gute Mensch von Dowtown«

Anderssein will jeder. Aber wer im RambaZamba Theater spielt, der ist anders und muss gegen eine - geistige oder körperliche - Behinderung anspielen. Aus dem Nachteil einen Vorzug machen! Das war das Motto von Gisela Höhne, promovierte Theatermacherin, die es mit ihrem damaligen Partner Klaus Erforth bis ans Deutschen Theater gebracht hatte, als sie 1976 ein Kind mit Trisomie 21 bekam, auch bekannt als Down-Syndrom. Das katapultierte sie mit einem Schlag heraus aus der sogenannten Normalität. Konnte sie nun noch anderes sein wollen als die Mutter eines behinderten Kindes? Sie konnte.

1987 gründete sie den ersten »Kinderzirkus« der DDR, 1991 das RambaZamba-Behindertentheater. Ihr Sohn Moritz wurde das erste Ensemblemitglied. Fünfundzwanzig Jahre und 30 Inszenierungen später beginnt Gisela Höhne nun ihre letzte Spielzeit am RambaZamba Theater, das seine feste Spielstätte in der Berliner Kulturbrauerei hat. Im nächsten Sommer übernim...

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