Sebastian Haak, Erfurt 30.11.2016 / Politik

Thüringen: Kein Abschiebestopp, aber ...

Im Freistaat wird über eine humanere Asylpolitik in den Wintermonaten diskutiert

Winter in Priština: Kein Wetter für eine ungewisse Zukunft

Es ist kalt geworden in Thüringen. Und auch in vielen anderen Ländern rund um den Globus. Auch in solchen, in die in den kommenden Monaten wohl Menschen abgeschoben werden könnten; auch aus dem Freistaat. Weshalb es sicher kein Zufall ist, dass ausgerechnet jetzt eine Resolution veröffentlicht worden ist, mit der die Unterzeichner von der rot-rot-grünen Landesregierung einen generellen Winterabschiebestopp fordern. »Harte Winter und lange Frostperioden verschärfen in vielen Herkunftsländern die ohnehin schon schwierige Situation von abgeschobenen Menschen«, heißt es im Text der Resolution, die Anfang der Woche in Erfurt verbreitet wurde. »Insbesondere für Schutzsuchende aus den Balkan-Staaten stellt das häufig eine besondere humanitäre Härte dar.« Bis mindestens Ende April 2017 solle es deshalb gar keine Abschiebungen aus Thüringen geben.

In Thüringen hat das Thema Winterabschiebestopp eine besondere Bedeutung - auch deshalb, weil...

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