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Weiterbildung als Pflicht?

Neben dem Vorschlag zum Wahlarbeitszeitgesetz enthält das »Weißbuch Arbeiten 4.0«Vorschläge für eine grundlegende Anpassung der Arbeitsgesetze in Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung.

Das größte Projekt dürfte der angestrebte Umbau der Arbeitslosenversicherung zu einer Arbeitsversicherung sein. Deren Ziel soll es sein, die »individuelle Beschäftigungsfähigkeit im Wandel zu erhalten«, heißt es in dem Buch.

Die Aktivitäten der Bundesagentur für Arbeit zur Weiterbildung und Qualifikation von Beschäftigten sollen ausgebaut und verstärkt werden. Einen gesetzlichen Anspruch auf Weiterbildung sollen diejenigen haben, die in die Arbeitsversicherung einbezahlen.

Denn: Mit mehr Souveränität und Eigenverantwortung steige auch die Notwendigkeit für Beschäftigte zu Lernen und sich weiterzubilden. jme

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