Harald Lachmann 30.11.2016 / Politik

Schwarzfilmer im Bürgersaal

Rechtes politisches Spektrum schießt sich auf Zwickaus Oberbürgermeisterin ein

Das Rathaus im sächsischen Zwickau

Das sächsische Zwickau gab sich vor wenigen Tagen eine Besucherordnung während der Ratssitzungen im Bürgersaal. Diese verbietet fortan jegliche Ton- und Filmaufnahmen von den Diskussionsreden der Abgeordneten und Gäste. Um dies durchzusetzen, rüstete Sachsens viertgrößte Kommune zugleich im Ordnungsamt auf: Acht Bedienstete sorgen nun permanent dafür, dass nicht doch jemand verstohlen mit dem Smartphone filmt, etwa die Auftritte von Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD).

Den offiziellen Anlass für diese neue Regelung lieferte ein Vorfall im September: Nach Rangeleien auf der Besuchertribüne, bei denen sich verschiedene Gruppen mit politischen Botschaften attackierten, schlug ein Mann einem anderen die Faust ins Gesicht. Findeiß verwies ihn des Saales und rief schließlich, als sich der Angreifer dagegen sperrte, die Polizei. Die trug ihn daraufhin recht ruppig aus dem Saal - gefolgt von der kompletten protestierenden AfD-Fraktion.

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