Energiewende im Schneckentempo

EU-Kommission stellt »Winterpaket« vor - und erntet Kritik für schwache Ziele

  • Von Susanne Götze und 
Susanne Schwarz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Ein »beeindruckendes Paket« - mit diesen Worten lobt EU-Energiekommissar Arias Cañete seine Arbeit und hebt den dicken Papierstapel des »Winterpaketes« wie eine Trophäe in die Höhe. Ob dieses wegen seines Gewichtes beeindruckend sei, fragt schelmisch ein Journalist bei der Präsentation am Mittwoch in Brüssel. In der Tat umfasst das »Monsterpaket«, wie es die Presse schon im Vorfeld taufte, auf rund 1000 Seiten acht Gesetzesinitiativen sowie diverse Berichte und Verordnungen. Cañete wirbt zusammen mit dem für Energie zuständigen Vizepräsidenten der Kommission, Maros Sefcovic, für den Energiewende-Fahrplan der EU für die kommenden Jahrzehnte.

Wichtigste Punkte sind die Förderung der erneuerbaren Energien und eine neue Richtlinie zur Energieeffizienz, da die jetzige 2020 ausläuft. Wenige Wochen nach dem Ende der UN-Klimakonferenz in Marrakesch zeigt Brüssel nun, wie ernst es die EU das Pariser Weltklimaabkommen vom vergangenen Jahr w...


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