Stefan Otto 01.12.2016 / Inland

Alleinerziehende müssen warten

Familienministerin Schwesig will den Unterhaltsvorschuss ausweiten, doch es gibt Probleme bei der Finanzierung

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) hat bei der geplanten Ausweitung des Unterhaltsvorschusses großes Tempo vorgelegt und wurde nun ausgebremst. Bund und Länder haben nämlich ihren Streit, wer zu welchen Teilen die jährlichen Mehrkosten in Höhe von rund 800 Millionen Euro tragen wird, noch nicht beigelegt. Der Unionsfraktionsvorsitzende Volker Kauder (CDU) machte eine stehende Finanzierung aber zur Voraussetzung, um das Gesetz in den Bundestag einzubringen. Noch steht die Reform nicht auf der Tagesordnung. Damit ist es unrealistisch, dass sie - wie von Schwesig beabsichtigt -, noch Mitte Dezember beschlossen werden und zu Beginn des kommenden Jahres in Kraft treten kann.

Einen Unterhaltsvorschuss erhalten Alleinerziehende, deren Ex-Partner keine Unterstützung leistet. Derzeit wird die staatliche Hilfe in Höhe von bis zu 194 Euro sechs Jahre gezahlt und endet mit dem zwölften Lebensjahr des Kindes. Schwesig will die staatlic...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: