Billiger Wohnraum bleibt knapp

Stadtökonom kritisiert fehlende Bauanreize für Privatinvestoren bei Rot-Rot-Grün

Landeseigene Wohnungen, wie in diesem Spandauer Gewobag-Haus, sollen zielgenauer vergeben werden.

»Die künftige Koalition hat mit der verfahrenen wohnungspolitischen Situation etwas sehr, sehr Problematisches geerbt«, sagt der unter anderem an der Technischen Universität (TU) lehrende Stadtökonom Professor Eberhard von Einem. Er spricht an diesem Mittwochabend auf einem Podium des Netzwerks »plattformnachwuchsarchitekten« über die »harten wohnungspolitischen Nüsse«, die die designierten rot-rot-grünen Koalitionäre zu knacken haben werden.

»Im unteren Wohnungssegment wurde seit 15 Jahren praktisch gar nicht gebaut«, sagt von Einem. 30 000 Wohnungen müssten seiner Ansicht nach jährlich in der Hauptstadt gebaut werden, um den Bedarf zu decken. Tatsächlich errichtet wurden im Jahr 2015 rund 12 000 Wohnungen, fast alle im oberen Preissegment.

Nach von Einems Berechnungen wären allein 15 000 neue Sozialwohnungen jährlich nötig. Eine Milliarde Euro müsste Jahr für Jahr dafür aufgewendet werden. Geld, das Berlin nicht hat. Im Koalitionsvertr...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: