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Bilder im Tausch für Museumsbau

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Das Sammlerehepaar Pietzsch hat seine millionenschwere Kunstsammlung endgültig dem Land Berlin geschenkt. Nach dem Architektenwettbewerb für das geplante Museum des 20. Jahrhunderts habe sich das Paar entschlossen, seine Vorbehalte für die Schenkung aufzulösen, teilte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz am Mittwoch mit. Sie erhält die Sammlung als Dauerleihgabe.

Die Schenkung umfasst etwa 150 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen der Klassischen Moderne mit einem Schätzwert von 120 Millionen Euro. Darunter sind Werke von Max Ernst, Salvador Dalí und Mark Rothko. Schon 2010 hatten der heute 86-jährige Heiner Pietzsch und seine Frau Ulla dem Land Berlin die Sammlung vertraglich zugesichert. Bedingung war jedoch, dass die Werke ausreichend gezeigt werden können.

Daraufhin hatte der Bundestag 200 Millionen Euro für den Neubau eines Museums zur Verfügung gestellt. Dort will die Preußenstiftung von 2021 an die Sammlungen Pietzsch, Marzona und Marx zusammen mit Beständen der Neuen Nationalgalerie zeigen. Den Zuschlag für den Bau erhielten die Schweizer Stararchitekten Herzog & de Meuron.

»Es war ein langer und oft nicht leichter Weg, der hoffentlich zu einem guten Ende geführt hat«, erklärte das Ehepaar Pietzsch laut Mitteilung. Die Stiftung hatte sie für den Abend zu einer Feierstunde geladen. Neben Stiftungspräsident Hermann Parzinger wollten auch Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) teilnehmen. dpa

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