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Pegida-Vize will mit der AfD in den Bundestag

Siegfried Däbritz bewirbt sich um Direktmandat im Landkreis Meißen / Parteivorstand: Er ist nicht unser Wunschkandidat

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Siegfried Däbritz hat Großes vor. Die rechte Hand von Pegida-Chef Lutz Bachmann will 2016 als Abgeordneter in den Bundestag. Damit seine Kandidatur überhaupt eine Chance hat, verlässt sich der Mitbegründer des rassistischen Bündnisses allerdings nicht auf eine Option, die doch im ersten Moment naheliegend gewesen wäre: Däbritz will mit der AfD in den Bundestag einziehen und nicht mit der von Bachmann im Juli ausgerufenen »Freiheitlich Direktdemokratischen Volkspartei« (FDDV).

Über den Zustand des immer wieder vom Pegida-Chef angekündigten Projektes sagt dies indirekt einiges aus: Wenn nicht einmal einer der bekanntesten Pegida-Mitglieder seinen Namen für die FDDV hergibt, kann es um die Partei nicht besonders gut gestellt sein. Auf Facebook folgen ihr bisher kaum 250 Menschen, öffentliche Aktivitäten waren bisher nicht wahrnehmbar. Dabei hatte Bachmann noch im Juli verkündet, mit der FDDV einen »parlamentarischen Arm« der Pegida-B...


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