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Vom Reifenwechsel über die Batterie bis zum Frostschutz

In sieben Schritten zum winterfesten Auto

1. Schritt: Reifen

Ganz oben auf der Checkliste für ein winterfestes Auto stehen natürlich die Winterreifen, denn sie weisen aufgrund kältetauglicher Gummimischungen und Lamellen einen besseren Grip bei Schnee und Eis auf. «Man sollte nicht erst wechseln, wenn der richtige Wintereinbruch gekommen ist, denn die Pneus sind schon bei Temperaturen unter sieben Grad auf trockener und nasser Fahrbahn ein echter Sicherheitsgewinn.

Geraten wird zu einer Profiltiefe von mindestens vier Millimetern, auch wenn gesetzlich nur 1,6 Millimeter vorgeschrieben sind, denn sonst gehen wichtige Eigenschaften wie die Verzahnungsfunktion der Lamellen mit dem Untergrund verloren.

Hierzulande gilt eine situative Winterreifenpflicht - und zwar bei Glatteis, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte.

2. Schritt: Licht

In der dunklen Jahreszeit ist es besonders wichtig, gut zu sehen und gesehen zu werden. Deshalb sollte man darauf achten, ob die Gläser trocken, die Reflektoren klar und die Scheinwerfer richtig eingestellt sind. Wie wichtig das ist, hat der bundesweite Lichttest gezeigt: Hier wies jedes dritte Fahrzeug (32,9 Prozent) Mängel an der Beleuchtungsanlage auf.

3. Schritt: Batterie

Die häufigsten Probleme an kalten Wintertagen entstehen aufgrund schwächelnder Autobatterien, so dass die Fahrer schon vorm Losfahren auf einen Pannenhelfer angewiesen sind. Alte Batterien sollte man deshalb prüfen lassen und rechtzeitig auswechseln. Zur Sicherheit hilft es, ein passendes Starthilfekabel im Auto zu haben.

4. Schritt: Kühlmittel

Reicht der Frostschutz im Kühler bis -25 Grad Celsius? Wenn nicht, sollte man unbedingt ein Frostschutzmittel nachfüllen, denn friert der Kühler ein, kann es zu einem Motorschaden kommen. Kontrollieren kann man den Frostschutz mit einem Prüfgerät an der Tankstelle oder in der Werkstatt.

5. Schritt: Scheibenwasch- anlage und Scheibenwischer

Auch um einen ausreichenden Frostschutz in der Scheibenwaschanlage muss man sich rechtzeitig kümmern. Winterscheibenreiniger bis -20 Grad Celsius verhindern, dass Spritzwasser bei Temperaturen im Minusbereich gefriert. Nach dem Auffüllen unbedingt die Anlage so lange betätigen, bis sich die Mischung bis zu den Düsen verteilt hat, damit die Leitungen nicht auffrieren. Schmieren die Scheibenwischer, reinigt man die Gummilippen mit Alkohol. Hilft das nicht, muss man sie austauschen. Außerdem sollte man die Scheiben von innen säubern und den oft unterschätzten Sommerschmutz entfernen.

6. Schritt: Türdichtungen

Damit man nicht vor zugefrorenen Türen und Kofferräumen steht, sollte man schon jetzt vorbeugen, indem man Gummidichtungen mit speziellen Pflegesubstanzen auf Silikon- oder Hirschtalgbasis behandelt.

7. Schritt: Zubehör

Ein Eiskratzer befreit zugefrorene Scheiben von Eis, ein Handfeger das Fahrzeug von Schnee. In diesen Fällen ist man gut beraten, wenn man Handschuhe an Bord hat und sich so keine kalten Finger holt. Eine Abdeckfolie nützt, wenn man das Auto draußen parken muss. In schneereichen Regionen ist es empfehlenswert, Schneeketten und eine Schneeschaufel dabei zu haben. Für zugefrorene Schlösser ist es sinnvoll, ein Enteisungsspray parat zu haben. Im Gegensatz zum restlichen Zubehör sollte man das natürlich nicht im Fahrzeuginnenraum verstauen. ARCD/nd

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