Organisierungsdebatte auf Amerikanisch

300 Menschen aus sozialen Bewegungen Amerikas trafen sich in Kolumbien

  • Von Ani Dießelmann
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Schlechte Nachrichten gab es aus den Ländern Amerikas in den vergangenen Monaten genug: geglückter Staatsstreich in Brasilien und versuchter Putsch in Venezuela, Wahlsieg der Rechten in den USA, »Nein« im Plebiszit zum Friedensprozess in Kolumbien und zuletzt der Tod Fidel Castros. Wie reagieren die politischen Bewegungen auf die sich verändernden sozialen Bedingungen in den amerikanischen Ländern? Welche Strukturen sind nötig, um auf den Aufschwung der Rechten zu reagieren und wieder aus der Defensive zu kommen? Wie kann unter diesen Umständen die bolivarische Revolution verteidigt werden?

Um über diese Fragen zu diskutieren, trafen sich Anfang Dezember rund 300 Aktivist*innen aus unterschiedlichen linken, emanzipatorischen Strömungen aus allen Ländern Amerikas in Kolumbien zur »Asamblea Fidel Castro«. Dieser Zusammenschluss sozialer Bewegungen und politischer Gruppen aus Lateinamerika (»Articulación Continental de Movimientos Sociales hacia el ALBA«) identifiziert sich mit den Zielen des linksgerichteten Staatenbündnisses Bolivarische Allianz. Dies wurde Ende 2004 als Gegenkonzept zur US-dominierten gesamtamerikanischen Freihandelszone ACLA auf Initiative von Venezuela und Kuba entwickelt. Dem Staatenbündnis gehören heute elf Länder an: Bolivien, Ecuador, Kuba, Nicaragua, Venezuela, Antigua und Barbuda, Dominica, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent, die Grenadinen und Grenada.

Die ALBA-Bewegungen sind ein kontinentales Bündnis, das sich als Reaktion a...

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