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Vetos gegen Waffenruhe

Laut Moskau war Angriff auf russisches Lazarett geplant

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Damaskus. Die syrische Regierung lehnt eine Waffenruhe für die heftig umkämpfte Stadt Aleppo ab, wenn nicht alle Rebellen abziehen. »Syrien betont, dass es seine Bürger in Ost-Aleppo nicht als Geisel der Terroristen im Stich lässt«, hieß es am Dienstag in einer Erklärung des Außenministeriums in Damaskus. Es würden alle Anstrengungen unternommen, die Bürger zu befreien.

Russland als enger Verbündeter Syriens hatte am Montag eine Resolution des UN-Sicherheitsrats für eine einwöchige Feuerpause in Aleppo blockiert. Die VR China legte ebenfalls ihr Veto ein, auch Venezuela stimmte gegen die Resolution. Der von Spanien und anderen Ländern eingebrachte Text, den die westlichen Vetomächte USA, Frankreich und Großbritannien unterstützten, sah vor, dass alle Beteiligten die Kämpfe einstellen, damit dringend benötigte Hilfslieferungen in die Stadt gebracht werden können.

Den Angriff auf das russische Militärlazarett in Aleppo vom Montag bezeichnete Russlands Außenminister Sergej Lawrow als eine »geplante Aktion«. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums stehen Kämpfer hinter dem Angriff, die vom Westen immer wieder als »moderate Opposition« bezeichnet würden. Zwei russische Ärzte getötet und ein weiterer verletzt worden.

Moskau gibt den USA die Schuld am Scheitern geplanter Verhandlungen. Nach weniger als einer Woche hätten die USA ihre eigenen Vorschläge zur Regelung der Lage in Aleppo, die Außenminister Lawrow in Rom von seinem US-Kollegen John Kerry bekommen habe, aufgekündigt, berichteten Dienstag russische Medien. »Gestern erhielten wir von ihnen eine Mitteilung, dass sie sich morgen in Genf leider nicht mit uns treffen können, dass sie sich umentschieden haben und ihr Dokument nun abberufen«, so Lawrow in Moskau. Ein neues Dokument sehe nach dem Versuch aus, »sich mehr Zeit zu erkaufen, damit die Kämpfer Atem schöpfen und ihre Vorräte auffüllen können«. Moskau wollte eine verlängerbare Waffenpause von 24 Stunden, von der dschihadistische Gruppen ausgenommen sein sollten. Agenturen/nd

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