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Mehr Soldaten leiden an psychiatrischen Erkrankungen

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Essen. Die Zahl der Bundeswehrsoldaten, die wegen psychiatrischer Erkrankungen in ärztlicher Behandlung sind, steigt offenbar wieder an. Im vergangenen Jahr wurden 694 Soldaten »wegen einer einsatzbedingten psychiatrischen Störung in den psychiatrischen Abteilungen und fachärztlichen Untersuchungsstellen der Bundeswehr behandelt«, wie die Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe berichteten. Sie berufen sich auf eine Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Parlamentsanfrage der Linksfraktion. Im Vorjahr seien es noch 645 Soldaten gewesen, im Jahr 2013 hatte die Zahl bei 1085 gelegen. Zudem steige die Zahl der Behandlungen suchtkranker Soldaten. Im Jahr 2015 gab es dem Bericht zufolge 296 Behandlungen, 2014 waren es 281. epd/nd

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