Verena Greve, Weltfriedensdienst 15.12.2016 / Politik

Die Philosophie des »Buen Vivir«

Das Lebenskonzept indigener Völker als Alternative zum Kapitalismus

Für die indigenen Völker Lateinamerikas ist das »gute Leben«, zu Spanisch »Buen Vivir«, ein Lebenskonzept, eine ganzheitliche Weltsicht, in der das Leben in Einklang mit der Natur stattfindet. Mensch und Natur stehen sich dabei nicht gegenüber. »Der Mensch ist ein integrativer Teil der Natur«, unterstreicht Natalia Sarapura, Präsidentin der Indigenenvereinigung COAJ aus Argentinien, die sich mit dem Weltfriedensdienst für indigene Rechte und Teilhabe, für Frauenrechte, bessere Lebensbedingungen und traditionelles indigenes Wissen stark macht.

Doch »Buen Vivir« ist noch mehr als das. »›Buen Vivir‹ heißt, zu verstehen, dass Entwicklung nicht nur wirtschaftlich, sondern auch spirituell, moralisch, auch kulturell und sozial ist«, sagt Natalia Sarapura. In einer Zeit, in der sich der Kapitalismus, die Umwelt, das Klima und auch die Gesellschaft in einer Krise befinden, stellt das Prinzip des »Buen Vivir« eine Alternative dar.

Doch...

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