Um Syrer geht es nicht

Fabian Köhler über den deutschen Stellvertreterkrieg um Aleppo

Aleppo. Das Medienereignis dieser Tage. Keine Kommentarspalte bleibt ohne Einordnung zum Krieg um die einstige syrische Handelsmetropole, keine Facebook-Timeline bleibt frei von Empörung über die Kämpfe in der besetzten?, befreiten?, belagerten?, auf jeden Fall belaberten Stadt. Denn stärker noch als die Rauchschwaden der Bomben und Granaten ist es eine moralisch ausgeblasene Debatte, die die Sicht auf das Geschehen vor Ort vernebelt. Eine Debatte von Kurzzeit-Moralisten, die sich oftmals weniger um das reale Leid syrischer Menschen, als um die eigenen Befindlichkeiten dreht.

Jacques Schuster ist so einer. »Warum ist uns dieses Huhn wichtiger als Aleppo«, fragt der Chef-Kolumnist der »Welt« und beschwert sich über Demonstranten, die zwar gegen »Freihandel und Chlorhühner« nicht aber »gegen Iran und Russland« auf die Straße gingen. Wie viele andere dieser Tage scheint Schuster seine Liebe zum humanitären Engagement allerdings erst ...

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