Zwangsräumung durchgesetzt

Polizei-Großaufgebot setzt Kreuzberger Mieter vor die Tür / AktivistInnen können Räumung beim zweiten Anlauf nicht verhindern

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Beim ersten Mal konnte die Räumung noch verhindert werden. AktivistInnen blockieren im November die Räumung einer Kreuzberger Wohnung.

Trotz des Terroranschlags am Breitscheidplatz in Charlottenburg am Montagabend läuft die Berliner Normalität weiter. Soll heißen: Die Zwangsräumung einer Wohnung in der Skalitzer Straße in Kreuzberg, unweit des Schlesischen Tors wird mit einem großen Polizeiaufgebot durchgesetzt. Seit kurz vor 5 Uhr früh am Dienstagmorgen sichern hunderte Polizisten ein weiträumiges Gebiet rund um das Wohnhaus. Zwischen Görlitzer Bahnhof und Schlesischem Tor ist die wichtige Ausfallstraße in Richtung Friedrichshain für Autos blockiert. Direkt vor dem Wohnhaus sind über ein Dutzend Mannschafts- und Einsatzwagen postiert. Mit Hamburger Gittern und vielen Beamten wurde ein komplett abgeriegelter Bereich geschaffen, der Anwohner zu großen Umwegen zwingt. Viele Passanten wirken verstört, als sie das große Polizeiaufgebot sehen. »Ich dachte erst mal, das hat auch etwas mit dem Anschlag zu tun«, sagt ein junger Mann im Vorbeilaufen.

Rund 150 Menschen, zu...

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