Werbung

Große Kluft bei Ausgaben für Soziales

Landesrechnungshof in Schwerin legt Analyse vor

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Schwerin. Seit Jahren beschneiden extrem hohe Sozialausgaben die finanziellen Spielräume vieler Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern. Doch hohe Arbeitslosigkeit und niedrige Einkommen sind nach Einschätzung des Landesrechnungshofes nicht die einzigen Gründe für die hohen Sozialausgaben in Mecklenburg-Vorpommern. Zum Teil fehlten klare Vorgaben für eine einheitliche Aufgabenwahrnehmung durch die Kommunen, Mitarbeiter seien zum Teil unzureichend geschult und die vom Land gesetzten Rahmenbedingungen unzureichend. »Innerhalb des Landes unterscheiden sich Ausgabenbelastungen und Kostenintensitäten bei den einzelnen Hilfearten teilweise erheblich«, heißt es im Sonderbericht zu den kommunalen Sozialausgaben, den der Landesrechnungshof im Auftrag des Landtags erstellt und jetzt vorgelegt hat.

Laut Landesrechnungshof liegen die Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern mit Pro-Kopf-Ausgaben in Höhe von 804 Euro brutto an der Spitze in Ostdeutschland. Pro Jahr würden im Land insgesamt 1,29 Milliarden Euro für diesen Bereich aufgewendet.

Indirekt wird auch Kritik an einer »gewissen Dominanz« von Einrichtungsträgern in der Sozialhilfe geübt. Bei Entgeltverhandlungen mit Leistungserbringern zögen die Kommunen oft den Kürzern, unter anderem in Schiedsstellenverfahren. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!