500 Jahre nach Thomas Morus

»Utopien für Hand und Kopf« - eine neue Reihe mit alten Texten im Nautilus Verlag

  • Von Florian Schmid
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Vor 500 Jahren, im Dezember 1516, erschien Thomas Morus’ Roman »Utopia«, der nicht nur ein literarisches Genre, sondern auch eine politische und philosophische Denkfigur begründete. Anlässlich des 500. Jahrestages gab es in diesem Jahr vornehmlich im akademischen Bereich einige Veranstaltungen zu Utopien, die dem Wandel der Begriffsgeschichte und der Frage nach einer möglichen aktuellen Wirkmächtigkeit nachgingen - unter anderem eine Ringvorlesung an der Universität Dresden und eine Veranstaltungsreihe der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft. Bei den hiesigen Buchverlagen hat sich der Jahrestag von Thomas Morus epochalem, gerade einmal gut einhundert Seiten langem Roman jedoch kaum niedergeschlagen. Der 400. Todestag von William Shakespeare und das bevorstehende Lutherjahr spielten für die Verlage eine größere Rolle. Eine Ausnahme bildet der Hamburger Nautilus-Verlag, der in diesem Herbst gleich eine ganze Reihe zum Them...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.