In unseren Safe Spaces werden wir ewig leben

Nicht einmal ironische Distanz kann uns noch retten. Wirklich nicht.

  • Von Stephan Fischer
  • Lesedauer: ca. 7.5 Min.

Kurz vor der US-Wahl tauchen an US-Universitäten Kreidezeichnungen auf. Unbekannte schreiben über Nacht »Trump 2016« an Wände. Einige Studentinnen und Studenten, zwischendurch waren sie auch Studierende, Essende, Schlafende, erleiden nach eigenen Angaben ein Trauma. Sie fordern von den Leitungen der sich selbst als liberal einstufenden Elite-Bildungseinrichtungen, sogenannte Safe Spaces einzurichten - Räume, in denen man vor der Zumutung, die allein der geschriebene Name dieses in früheren Zeiten als Gottseibeiuns Gescholtenen auslöst, sicher ist.

2016 kann offenbar allein ein mit Kreide geschriebener Name Traumata auslösen. Nicht bei Opfern von Krieg und Gewalt, nein, bei Menschen, die das Privileg haben, an den teuersten Unis der Welt studieren zu können, dort, wo sich Geld- und Bildungsadel rekrutiert und manifestiert. Kann es wirklich sein, dass der erste Impuls auf eine Kreidezeichnung Weglaufen, also Flucht, ist? Nicht der G...

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