China kauft den Fußball auf

Immer mehr Profispieler wechseln für Millionengehälter in das Reich der Mitte - Europäische Klubs fühlen sich dadurch bedroht

  • Von Jörn Petring, Peking
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Was verschlägt einen Fußballstar wie den Argentinier Ezequiel Ivan Lavezzi in die ostchinesische Küstenstadt Qinghuangdao? Die Schwerindustrie sowie der größte Kohlehafen des Landes machen die Stadt nicht gerade zu einem Luftkurort. Immer wieder erreicht der offizielle Smogindex ungesunde Werte. Auch der Startpunkt der Chinesischen Mauer, der in der Nähe besichtigt werden kann, oder gebratene Garnelen, für die Qinghuangdao auch bekannt ist, werden wohl nicht der Grund für Lavezzis Lust auf China sein.

Aber vielleicht das schwindelerregende Gehalt, das sein Verein Hebei Fortune dem 31-Jährigen seit seinem Wechsel im Februar von Paris Saint-Germain angeblich zahlt. Laut Medienberichten, zu denen sich Hebei Fortune nicht äußern will, verdient Lavezzi jetzt in China pro Woche 578 000 Euro, 150 000 Euro mehr als das kolportiere Salär von Cristiano Ronaldo. Damit wäre der Argentinier - 2014 Finalverlierer gegen die deutschen Weltmeister...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.