Sebastian Weiermann, Köln 02.01.2017 / Politik

Rassistische Großkontrollen zum Jahreswechsel

Die Polizei in Köln handelt zu Silvester nach dem Motto »Wer dunkle Haut hat, landet im Kessel«

Nach den sexualisierten Übergriffen im letzten Jahr feierte Köln in diesem Jahr wohl das sicherste Silvester in der Stadtgeschichte. Über 1500 Polizisten waren im Einsatz. Am Hauptbahnhof führten sie offensichtlich rassistische Kontrollen durch, junge Männer mit Migrationshintergrund sollten die Feiern nicht »stören«.

Stadt und Polizei in Köln hatten sich penibel auf den Silvesterabend vorbereitet. Absperrgitter, zusätzliche Videokameras und Straßensperren zeugten davon. Journalisten aus der ganzen Welt waren in diesem Jahr gekommen und wollten sehen, ob sich die sexualisierten Übergriffe aus dem vergangenen Jahr wiederholen. Rund um den Dom richtete die Stadt in diesem Jahr eine böllerfreie Zone ein. Wer diese betreten wollte, wurde kontrolliert. Der Dom und sein Umfeld wurden von einem Lichtkünstler in bunte Farben gehüllt. Auf einer Bühne gab es ein Musikprogramm.

Während ein multikultureller Chor dort den Charity-Klassike...

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