Werbung

Jovenel Moïse in Haiti jetzt offiziell Sieger

Präsident tritt im Februar an

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Port-au-Prince. Der Geschäftsmann Jovenel Moïse wird neuer Präsident von Haiti. Laut dem am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten amtlichen Endergebnis erhielt der 48-jährige Politik-Neuling bei der Präsidentschaftswahl am 20. November 55,6 Prozent der Stimmen. Moïse soll am 7. Februar in sein Amt eingeführt werden.

Ursprünglich hatte die Präsidentschaftswahl in dem bitterarmen Karibikstaat schon im Oktober 2015 stattgefunden. Damals hatte Moïse ebenfalls im ersten Wahlgang die meisten Stimmen geholt, sein Konkurrent Jude Célestin wurde Zweiter. Die Abstimmung wurde aber nach massiven Protesten der Opposition und dem Bericht einer Prüfkommission über Unregelmäßigkeiten annulliert, die Stichwahl wurde abgesagt.

Ex-Staatschef Michel Martelly war Anfang Februar 2016 aus dem Amt geschieden, Senatspräsident Jocelerme Privert übernahm vorübergehend seinen Posten. Haiti leidet seit Langem unter politischer Instabilität. Das Land gehört zu den ärmsten Staaten in Südamerika. Mehr als 60 Prozent der Bevölkerung lebt von weniger als zwei Euro am Tag.

Der 48 Jahre alte Jovenel Moïse trägt den Spitznamen »Bananen-Mann«, weil er aus einer Familie stammt, die ihren Wohlstand dem Handel mit Südfrüchten verdankt. Wie ernst seine Ankündigung zu nehmen ist, sich vornehmlich um die Anliegen der Bedürftigen zu kümmern, bleibt offen. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!