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132 000 Menschen vor Mossul-Kampf geflohen

Berlin. In Irak steigt die Zahl der Flüchtlinge aus der umkämpften Stadt Mossul weiter. Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind vor den Kämpfen in der Region inzwischen 132 000 Menschen geflohen, doch es fehlt an Geld für die im Winter besonders dringende Hilfe. »Die Kampfhandlungen erreichen langsam das Zentrum der Millionenstadt«, sagte UNHCR-Sprecher Martin Rentsch am Mittwoch in Berlin. Weitere Flüchtlinge seien zu befürchten. In die Stadt Mossul selbst hätten die Helfer keinen Zugang, allenfalls in Außenbezirke. Mitte Oktober hatte die irakische Armee mit Unterstützung kurdischer Einheiten und der US-geführten Koalition eine Großoffensive begonnen, um Mossul aus der Gewalt des IS zu befreien. Ein Ende der Kämpfe ist nicht in Sicht. »Mit dem Verschieben der Frontlinie Richtung Stadtzentrum wird die Flucht aus den eingeschlossenen Bezirken zunehmend schwieriger«, erklärte Rentsch. epd/nd

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