Ellen Wesemüller 06.01.2017 / Berlin

AfD fordert »ethnisches Profiling«

Fraktion präsentiert Papier gegen Kriminalität und Terror / CDU und FDP üben Kritik

Georg Pazderski, Fraktionsvorsitzender der AfD im Abgeordnetenhaus, forderte am Donnerstag im Kampf gegen den Terror »ethnisches Profiling«. Wenn bestimmte Straftaten bei bestimmten Ethnien überhand nähmen, müsse man dagegen vorgehen, sagte er bei der Vorstellung eines AfD-Papiers gegen Terror und Kriminalität. Als Beispiel für eine solche Ethnie nannte er »nordafrikanische Männergruppen«. Gleichzeitig sagte er, dass er Kontrollen aufgrund der Hautfarbe ablehne.

Als Grundlage für ein solches Profiling müsse es »Wahrheit und Klarheit« in der Kriminalstatistik der Polizei geben. Hier müssten Täter nach Staatsangehörigkeiten und Migrationshintergrund aufgelistet werden.

Allerdings ist diese Statistik diesbezüglich bereits jetzt aussagekräftig. Über viele Seiten schlüsselt die Polizei Verdächtige nach deutscher und nicht-deutscher Staatsangehörigkeit auf. Sie stellt häufig vorkommende Nationalitäten dar und analysiert bestimmte K...

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