Jan Ole Arps 07.01.2017 / Kommentare

Eine LINKE mit Sahra Wagenknecht kann ich nicht wählen

Jan Ole Arps sieht in der Rhetorik der Spitzenkandidatin das populistische Strickmuster der Rechten

Anfang Dezember hat die Linkspartei ihre Spitzenkandidat_innen für die Bundestagswahl 2017 gekürt. Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch sind es geworden. Ich gehöre zu den Wählern, die die Linkspartei damit verliert.

Dies ist ein Debattenbeitrag über die politische Strategie von Sahra Wagenknecht. Eine Erwiderung finden Sie unter dem Titel »Raus aus dem politischen Exil: mit Sahra Wagenknecht« ab Sonntag hier im nd.

Sahra Wagenknecht bedient systematisch rassistische Ressentiments in der Bevölkerung, und das nicht erst seit gestern. Kritik prallt an ihr ab. Im Anschluss an die massive Gewalt gegen Frauen in der Kölner Silvesternacht 2015/2016 sagte sie inmitten einer von rassistischen Bildern bestimmten Debatte ihren inzwischen berühmten Satz: »Wer sein Gastrecht missbraucht, der hat sein Gastrecht eben auch verwirkt.« Beifall von der AfD kam sofort. Einen Tag später bekräftigte Wagenknecht ihre Aussage. Wenn nochmal eine Million Flüchtlinge kämen, würde »Deutschland zerrei...

»Raus aus dem politischen Exil: mit Sahra Wagenknecht«

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