Christin Odoj 07.01.2017 / Kultur

Dabei gingen sie doch Hand in Hand

Eine Ausstellung im Potsdam Museum widmet sich der ost- und westdeutschen Kunst der 1980er Jahre

Wer sich als Künstler in den 1980er Jahren in Ost- und Westdeutschland mit der Welt, die ihn umgab, auseinandersetzte, hatte es mit schwer Fassbarem zu tun. Schöpferisch war zwischen Reagan, Gorbatschow, NATO-Doppelbeschluss, Glasnost, Hausbesetzungen und Aerobicstulpen alles möglich. Musikalisch haben wir diesem Jahrzehnt, abseits der bekannten Scheußlichkeiten, Bands wie »Brausepöter«, »Einstürzende Neubauten« und »Schleim-Keim« zu verdanken. Damals traf man sich in Westberlin in Etablissements mit Namen wie Dschungel, Exil, Slumberland oder dem berühmten SO36. Das Knistern der Zeit bot unendlich viel Substanz für bildende KünsterInnen in beiden deutschen Staaten. Die »neuen Wilden« widmeten sich, egal, ob Ost, ob West, wohl auch deshalb neoexpressiven, surrealen und figurativen Stilen, denn die Innenwelt jedes Einzelnen war mächtig ins Wanken geraten. »Diese ganzen Entwicklungen konnte ich nicht mehr mit Landschaftsbildern kommentie...

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