Werbung

Weniger Fleisch und Pestizide für Klimaschutz

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Hamburg. Nur noch halb so viel Fleisch auf den Tellern und keine Pestizide mehr auf den Feldern - das muss laut Greenpeace geschehen, damit die Landwirtschaft ihre Klimaschutzpflichten erfüllt. Die Umweltorganisation legte am Wochenende das »Kursbuch Agrarwende 2050« vor. Greenpeace forderte Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) auf, den Rahmen dafür zu schaffen. Greenpeace-Agrarexperte Martin Hofstetter. Er nannte als größte Probleme die Überdüngung mit zu viel Nitrat und Phosphat, was Böden und Gewässer verschmutze, das Artensterben durch Pestizideinsatz sowie gesundheitsschädliche Ammoniak- und klimaschädliche Treibhausgase durch Großställe. Um die Probleme zu lösen, müssten nicht nur Fleischproduktion und -verzehr um 50 Prozent bis 2050 zurückgehen, sondern auch die Lebensmittelverschwendung halbiert werden. Das Forschungsinstitut für ökologische Landwirtschaft, das die Studie erstellte, geht davon aus, dass bis 2050 etwa 30 Prozent der Agrarflächen ökologisch bewirtschaftet werden. Die restlichen 70 Prozent könnten umweltverträglich konventionell beackert werden. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!