Oliver Eberhardt, Kairo 10.01.2017 / Politik

Bizarre Bilder aus Heiligem Land

Terror, Konfrontation und Korruption: Ein politisches Puzzle bringt Israel in Bedrängnis

Der Angriff ereignete sich an einem symbolträchtigen Ort: Bei Schulklassen, Touristen und Wehrdienstleistenden gleichermaßen als Ausflugsziel beliebt, liegt die Haas-Promenade mit ihrem weiten Blick über die Altstadt direkt an der heute weitgehend unsichtbaren ehemaligen Waffenstillstandslinie. Nur wenige Meter weiter soll, falls in Washington die Entscheidung dafür fällt, auch die US-Botschaft gebaut werden; das Land hat man schon vor Jahren gekauft.

Am Sonntag steuerte hier ein Palästinenser aus Jabal Mukaber, einem in der Nähe gelegenen Stadtteil Ost-Jerusalems, seinen Lastwagen in eine Gruppe von Wehrdienstleistenden. Vier Soldaten und der Attentäter starben. Die Hintergründe der Tat sind weitgehend unklar: Der Mann habe allein gehandelt, sagt seine Familie, während die Hamas die Tat zwar lobte, aber nicht die Verantwortung dafür übernahm. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu machte indes den Islamischen Staat verantwortl...

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