Die meisten Flüchtlinge dürfen bleiben

Asylverfahren wurden 2016 erheblich beschleunigt

  • Von Uwe Kalbe
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bundesinnenminister Thomas de Maizère zeigte wenig Verständnis für die Frage eines Journalisten in der Bundespressekonferenz am Mittwoch: Was der Grund dafür sei, dass die Asylbewerberzahlen 2016 gegenüber dem Vorjahr sanken - die verbesserte Lage in den Herkunftsländern oder die Abschottung Deutschlands und der EU. Von Abschottung könne keine Rede sein, entgegnete der CDU-Politiker leicht ungehalten, angesichts der immer noch 280 000 Menschen, die im letzten Jahr in Deutschland ankamen, und 62,4 Prozent aller Asylentscheidungen, in denen ein Schutzstatus zuerkannt wurde.

Der Minister und der bisherige Chef des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Frank-Jürgen Weise legten die Asylbilanz für das letzte Jahr vor. Nie zuvor wurde über eine so hohe Zahl von Asylverfahren entschieden - 695 733; fast zweieinhalb Mal so viele wie 2015. De Maizière und Weise sprachen sich gegenseitig Dank aus für die entschlossene Aufstockung des P...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 499 Wörter (3402 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.