René Heilig 12.01.2017 / Politik

»Übergangsweise« in die Wüste geschickt

MINUSMA ist der gefährlichste Militäreinsatz der UNO und wird zum aktuell größten der Bundeswehr

Ja, die Regierung hat aus dem Einsatz in Afghanistan gelernt. Im neuen Mandatsantrag für die Erweiterung des Blauhelmeinsatzes in Mali findet sich ein relativ langer Abschnitt über die nicht-militärischen Anstrengungen Deutschlands in dem westafrikanischen Land sowie der Sahel-Zone. Schließlich lasse sich das gewünschte Friedensziel nur im vernetzten Einsatz erreichen.

Dennoch hat die Regierung für Mali nicht die adäquaten Schlussfolgerungen aus dem missglückten Dauereinsatz in Afghanistan gezogen. Laut aktuellem Mandat, das Ende Januar ausläuft, können bis zu 650 deutsche Soldaten eingesetzt werden. Sie haben vor allem Aufklärungs- und Schutzaufgaben. Im Text für das nun beantragte Anschlussmandat liest man etwas sperrig formuliert: »Erhöhte logistische Aufwände in Gao, verbunden mit einem stärkeren Personalansatz für den Objektschutz sowie der geplante, zeitlich begrenzte Einsatz der Fähigkeiten Lufttransport inklusive luftgestü...

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