Betreibt Trump das Geschäft der Ayatollahs?

Adnan Tabatabay sieht die Islamische Republik Iran im Aufbruch - wenn westliche Politiker sich nicht einmischen

  • Von Heinz-Dieter Winter
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nun sag, wie hältst du es mit ... der Republik der Ajatollah? Das scheint - neben der Haltung zu Russland - die Gretchenfrage der US-Außenpolitik unter dem neuen US-Präsidenten Donald Trump zu werden. Im Wahlkampf hatte der Republikaner angekündigt, aus dem Atomabkommen mit Iran aussteigen zu wollen. Führende US-Wissenschaftler warnten dieser Tage in einem offenen Brief davor, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Adnan Tabatabay, als Sohn iranischer Eltern in Deutschland aufgewachsen, verweist in seinem Buch »Morgen in Iran« darauf, dass mit Staatspräsident Hassan Rohani, und seinem Außenminister Mohammed Dschawad Zarif ein politischer Paradigmenwechsel erfolgt sei, der den Weg von Widerstand und Isolation der Islamischen Republik hin zur Aussöhnung und Kooperation eröffnete. In Teheran habe sich die Einsicht durchgesetzt, dass die Beilegung des Nuklearkonfliktes und die Öffnung des Landes den eigenen wirtschaftlichen und sicher...


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