100-jährige Revolutionen sind Chefsache

Ausgewogenheit ist die schwierige Maßgabe des Kreml für das Jubiläumsjahr 17 in Russland

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Mit einem Federstrich machte Russlands Präsident Wladimir Putin die Deutungshoheit über die Anfänge der Sowjetunion zur Chefsache. Noch rechtzeitig vor dem Jubiläumsjahr 2017 unterzeichnete er einen Erlass zu den Vorbereitungen für den 100. Jahrestag der Revolutionen: der bürgerlichen im Februar 1917, die Zar Nikolaus II. zur Abdankung zwang und der Großen Sozialistischen. Sie fand nach dem damals geltenden julianischen Kalender im Oktober statt, nach dem gregorianischen, der seit 1918 auch in Russland gilt, am 7. November.

Doch nicht einmal in seiner Jahresbotschaft an das Parlament erwähnte der Staatschef das Ende der Sowjetunion, das sich im Dezember 2016 zum 25. Mal jährte, auch nur mit einer Silbe. Dabei hatte er das einst selbst die »größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts« genannt.

Der Veranstaltungsplan für das Revolutionsjubiläum soll bis Ende Januar vorliegen. Vorgesehen sind Ausstellungen mit bisher unveröffentlich...

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