Florian Wilde 16.01.2017 / Kommentare

Die LINKE ist mehr als Wagenknecht

Florian Wilde zur Debatte über Äußerungen von Sahra Wagenknecht zur Flüchtlings- und Sicherheitspolitik in Deutschland

Die umstrittenen Äußerungen der LINKE-Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht zur Inneren Sicherheit und zur Flüchtlingspolitik führten bei nicht wenigen antirassistischen Aktivisten zu Bekundungen, die LINKE nicht mehr zu wählen oder aus ihr auszutreten. Insbesondere in der jetzigen politischen Situation ist es aber unverantwortlich, mit dem ganzen Projekt einer linken Partei zu brechen, weil einem eine einzelne - fraglos: herausgehobene - Person mit ihren Positionen nicht passt. Eine ganze Partei mit einer einzigen Person gleichzusetzen, ist kein besonders emanzipatorischer Ansatz, sondern reproduziert personalisierte bürgerliche Politikvorstellungen.

Die LINKE steht für einen tiefen historischen Einschnitt: Erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert gelang es, in Deutschland eine plurale sozialistische Partei zu etablieren. Dank ihr kann Kapitalismuskritik im parlamentarischen und medialen Raum überhaupt wieder wahrnehmbar sta...

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